Angst vorm Frauenarzt
Arztbesuche sind vielen Menschen unangenehm. Bei Frauen ist es vor allem die gynäkologische Untersuchung, die ihnen Unbehagen bereitet. Die regelmäßige Krebsvorsorge ist allerdings empfehlenswert, wer hormonell verhütet, muss sich ohnehin regelmäßig kontrollieren lassen. Daher bedeutet Angst vor dem Frauenarzt eine große Einschränkung.
Sorgsame Arztwahl
Der Frauenarzt sollte mit viel Bedacht ausgewählt werden. Besser sind Empfehlungen durch Freundinnen und Verwandte, anstatt sich auf gut Glück einen Arzt zu suchen. Eine Alternative ist die Suche im Internet nach Beurteilungen der Ärzte, um sich einen besonders einfühlsamen Gynäkologen auszusuchen. Ob man lieber einen Mann oder eine Frau wählt, ist Ansichtssache, viele Frauen fühlen sich bei einer Ärztin wohler. Schon bei der Terminabsprache sollte geklärt werden, dass das erste Termin noch keine Untersuchung beinhaltet. Stattdessen sollte der erste Besuch auf ein Gespräch beschränkt werden. Darin kann die Patientin ihre Ängste und möglichen schlechten Erfahrungen schildern und den Arzt näher kennen lernen. Hilfreich ist es, sich vor dem Termin Stichpunkte aufzuschreiben, um nichts zu vergessen, was gefragt oder erzählt werden soll. Oft löst die Sprachbarriere unüberwindlich Angst vor dem Arztbesuch. In so ein Fall lohnt es sich der Besuch bei einem Frauenarzt, der die Muttersprache des Patienten beherrscht. Ob ein Frauenarzt Hamburg, in München oder in Berlin gesucht wird- diese Städte bieten eine große Auswahl an passenden Experten.Eine gute Unterstützung kann auch eine Begleitperson sein, die gewöhnlich vor dem Behandlungszimmer wartet.
Ablauf der Untersuchung
Vor der ersten Untersuchung sollte der Arzt ausführlich erklären, welche Schritte er durchführen wird. Auch während der Untersuchung sollte der Arzt jeden Schritt erläutern. Bei der Standarduntersuchung wird ein Abstrich vom Muttermund genommen, der später auf veränderte Zellen, Pilze oder Bakterien untersucht wird. Möglich ist auch ein Ultraschall. Zudem wird die Brust nach Verhärtungen und Knoten abgetastet. Für Patientinnen gilt, dass sie wissen müssen, dass sie die Untersuchung jederzeit abbrechen können. Wer sich nicht gut von seinem Arzt behandelt fühlt, kann aufstehen und gehen und sollte die Untersuchung nicht unter Qual ertragen. Der Zellabstrich vom Muttermund kann allerdings auch beim vorsichtigsten Arzt ein wenig zwicken und ist kein Grund zur Beunruhigung. Patientinnen sollten dennoch alle Schmerzen dem Gynäkologen mitteilen, damit er sie beruhigen kann. Wer sich lieber von der Untersuchung ablenken möchte, kann mit dem Arzt auch über Alltagsdinge plaudern, die eine entspannte Atmosphäre entstehen lassen.
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