Medizin und Krebsforschung

Die Krebserkrankung

Krebs ist heutzutage eine der häufigsten Todesursachen. Die Forschung kann zwar schon große Erfolge für sich verbuchen, aber leider ist das heimtückische Monster Krebs noch immer dafür verantwortlich, dass viele Patienten einen schleichenden und qualvollen Tod sterben müssen.

Was sind die häufigsten Krebserkrankungen?

Die Atmungsorgane werden häufig von Krebs befallen. Hierzu gehört der Lungenkrebs und auch der Stimmbandkrebs. Mund- und Rachenkrebs gehören wie der Befall der Verdauungsorgane, Speiseröhre, Magen und Darm, ebenfalls zu den am häufigsten auftretenden Erkrankungen. Eine Krebsart, die lediglich bei Frauen auftritt, ist der Brustkrebs. Bei rechtzeitigem Erkennen und Behandeln ist dieser heutzutage glücklicherweise gut zu therapieren. Ebenso zählen der Gebärmutterhals-, Gebärmutterschleimhaut- und Eierstockkrebs zu den gefährlichen Arten, die Frauen betreffen können. Doch auch bei Männern gibt es spezielle auftretende Erkrankungen. Hierzu zählen Hoden- und Prostatakrebs. Nieren- und Bauchspeicheldrüsenkrebs müssen leider auch auf die Liste der häufig auftretenden Krebsarten. Dazu gibt es noch die besonderen Krebsformen, wie Leukämie – Blutkrebs – und Hautkrebs, der sich oftmals durch schwarze, große Muttermale äußert. Einige der Krebsarten können bei rechtzeitigem Erkennen erfolgreich behandelt werden, bei anderen oder auch spät erkannten Erkrankungen ist dies nicht möglich.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Es gibt viele Behandlungsmöglichkeiten, jedoch keine pauschal richtige. Für jeden Patienten muss die Behandlung individuell abgestimmt werden. Die Chemotherapie ist wohl die bekannteste, und für den Patienten auch sehr unangenehm. Extreme Übelkeit und Haarausfall können die Nebenwirkungen einer Chemotherapie sein. Allerdings birgt die unangenehme Prozedur meist gute Heilungschancen. Bei der Chemotherapie wird die Zellvermehrung gehemmt, leider unterscheiden die Substanzen, die den Krebs angreifen, nicht zwischen gesunden und kranken Zellen, was die Nebenwirkungen hervorruft. Bei einer Strahlenbehandlung wird speziell auf den Bereich des Tumors gezielt, womit andere Bereiche geschont werden. Hierbei entstehen Nebenwirkungen, die sich hauptsächlich auf der Haut widerspiegeln. Die Hautoberfläche kann empfindlicher werden, Rötungen und Trockenheit aufweisen. Dies klingt jedoch nach Beendigung der Therapie schnell wieder ab. Die wirksamste und erfolgversprechendste Methode ist jedoch die operative Entfernung des Tumors. Dies ist nicht immer möglich, aber besteht diese Möglichkeit sollte sie ergriffen werden, da die Chance zur kompletten Heilung hier am größten ist. Einige Tumore reagieren empfindlich auf Hormone, in diesen Fällen ist eine Hormonbehandlung sinnvoll und oft sehr effektiv. Die schonende Therapie ist dabei nahezu frei von Nebenwirkungen.

Wie wird Patienten geholfen bei denen eine Behandlung keine Aussicht auf Erfolg mehr birgt?

Leider ist bei vielen Krebserkrankungen keine Aussicht auf Heilung mehr vorhanden, und es geht nur noch darum dem Patienten die Zeit die ihm der Krebs noch lässt, so angenehm wie möglich zu machen. Speziell auf die individuelle Situation des Patienten angepasst können die quälenden Auswirkungen des Krebses abgeschwächt werden. Schmerzmittel helfen in der Regel sehr gut, müssen aber regelmäßig, je nach Stadium der Krankheit, im Krankenhaus wieder neu eingestellt werden, um die beste Hilfe für den Patienten zu gewährleisten. Durch die richtigen und gut dosierten Medikamente kann dem Patienten oft über einen längeren Zeitraum ein normales Alltagsleben ermöglicht werden, und ein Klinikaufenthalt ist häufig nicht erforderlich. Ist das Stadium der Krankheit zu weit fortgeschritten, so bleibt oft nur noch die Möglichkeit, mit Morphium die Schmerzen zu unterdrücken, doch auch dies ist nur bedingt möglich. Leider ist es in einigen Fällen medizinisch nicht mehr möglich, dem Patienten alle Qualen abzunehmen. Nun kann nur noch liebevolle Pflege und Zuneigung dem Krebspatienten ein kleines bisschen Lebensqualität geben.

Foto: astoria – Fotolia

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